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Die Freiheit führt das Volk [vergrößern]

Französische Revolution
Material zum Thema Französische Revolution
Fach:
Geschichte
Jahrgänge: 9

Dokument speichern Europa und Frankreich im 18. Jahrhundert
  Übersichtskarte zur geographischen Situation Europas zur Zeit der absolutistischen Herrschaft Ludwig XV.
   
Dokument speichern Überblick über den möglichen Unterrichtsgang
  In Anlehnung an ein GEO-Sonderheft zum Thema "Französische Revolution" könnte der Unterrichtsgang so in etwa aussehen.
   
Überblick in Kürze
  Umfangreiche Zeitleiste zur Französischen Revolution
  Französische Revolution in Tagebuchform

 

Kleine thematische Happen:

Das einfache Leben der Bauern

Unfrieden machte sich breit

 

und das alles folgte einem Soundtrack:

Die Marseillaise

Dokument speichern Text im Original und auf Deutsch

Marseillaise / Wikipedia

 

Rouget de Lisle dichtete und komponierte
in der Nacht vom 25. auf den 26. April 1792 während der Kriegserklärung an Österreich
im elsässischen Straßburg das Kriegslied
der französischen Rheinarmee "Chant de
guerre pour l'armée du Rhin"
, das dann
später, unter der Bezeichnung Marseillaise,
zum Revolutionslied wurde.

In Ausschnitten
Marseillaise ohne Gesang (wav)
  675kb
Marseillaise mit Gesang (mp3)
  672kb

 

 

 

 

 

 

 

 

1757 * Frankreich in der Krise.
Ludwig XV., absoluter Herrscher am Hof von Versailles, zelebriert Luxus und ausufernde Sinnesfreuden. Durch teure Kriege und hinausgeschobene Reformen rutscht Frankreich in eine Krise, die für seinen Nachfolger, Ludwig XVI., schließlich zur tödlichen Gefahr wird.

 

erboster Widerstand
Robert-François Damiens

 

Ludwig XV. in Wikipedia

Absolutistische Herrschaftsform in Wikipedia

 

Dokument speichern Einführungstext zur Zeit der Krise

 

Anschauliche Bilder:

Ludwig XV. [Bild vergrößern]
 
Blick auf das Schloss von Versailles [Bild vergrößern]
 
Jeanne-Antoinette Poisson, Marquise de Pompadour: die maîtresse en tire [Bild vergrößern]
 
Robert-François Damiens und das Attentat an den König [Bild vergrößern]

 

 

1775 * Der Hunger ; Die Armut
Arm, rechtlos und gewaltbereit: Als die Landbevölkerung nach einer Missernte Hunger leidet, bedrohen Plünderer Paris und Versailles. Düstere Vorzeichen für die nahe Zukunft Frankreichs.

Die meisten der rund 6 Millionen Franzosen leben als Bauern, Tagelöhner und Handwerker in der Provinz. Die Lage scheint entspannt, doch dem ist nicht so - die Ruhe ist eine trügerische, denn nach Missernten kommt es immer wieder zu Aufständen der hungernden dörflichen Bevölkerung - so auch 1775, als der sog. guerre des farines, der Mehlkrieg zu einer ernsthaften Bewährungsprobe Ludwigs XVI. wurde.

Im "Mehlkrieg" kämpfen weite Teile der Bevölkerung um geringere Mehl- und Brotpreise, als ein Sack Mehl mit über 24 Livre deutlich höher als ein durchschnittlicher Monatsverdienst lag. (Vergleich: Ein Lamm wurde mit acht Livres gehandelt). Es kam zu Plünderungen von Mühlen und Geschäften in über 200 Dörfern rund um Paris. Als schließlich auch in der Hauptstadt Paris 1300 Bäckereien geplündert werden, schickt der König 25.000 Soldaten gegen die Hungernden los und beendet den Kampf ums Mehl. Immerhin wurde der Krieg relativ human beendet: es kommt nur zu Galeerenstrafen (rauf auf ein Kriegsschiff und das Land für immer verlassen) für zwei Anführer und der Mehlpreis wurde fortan staatlich kontrolliert. Trotzdem hatte der König seine erste innenpolitische Krise verloren ; eine Vorahnung dessen, was dem Land bevorstand.

Artikel zum sog. Mehlkrieg in Wikipedia

 

Anschauliche Bilder

Ludwig XVI. [Bild vergrößern]
 
Die Ländliche Umgebung von Paris ; wenn es hier brodelt, so erreicht es auch die Stadt [Bild vergrößern]
 
Das Leben der Menschen spielte sich in Scheunen wie dieser ab [Bild vergrößern]
 
Die "Gemüsebäuerin" von dem klassizistischen Maler Jacque Louis David [Bild vergrößern]
 
Eher wohlhabende Bauern in der Normandie [Bild vergrößern]