Bewertungsbogen
zum Praktikum
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GLIEDERUNG
DES PRAKTIKUMSBERICHTS ...
... und weitere allgemeine
Informationen
Fach:
Politik
und Wirtschaft
Klassen:
9,10
Allgemeines zum Praktikumsbericht
- Der Praktikumsbericht ist in einem
zusammenhängenden Text zu verfassen und nicht
in Stichwörtern.
- Benutze keine vorgedruckten Praktikumshefte,
wie sie etwa von den Sparkassen oder anderen Organisationen
ausgegeben werden.
- Verwende einen Ordner oder
einen Schnellhefter.
- Halte dich an die inhaltlichen
Vorgaben, die im Weiteren unter der Überschrift
"Gliederung" aufgelistet werden.
- Es ist deine Entscheidung, ob du
einen handschriftlichen oder einen mit Computer
erstellten Praktikumsbericht verfasst. Angemerkt
sei allerdings, dass der Computer-Bericht deutlich
klarer und einheitlicher gestaltet werden kann.
Wenn
du deinen Bericht mit dem Computer verfasst, so halte
dich an die folgenden Vorgaben:
richte die Schriftart,
die Schriftgröße
und die Textausrichtung
wie folgt ein:
stelle dann unter dem
Menüpunkt "Format" und unter dem Unterpunkt
"Absatz" einen Zeilenabstand
von 1,5 ein:
und danach stelle noch
unter "Datei" und dessen Untermenüpunkt
"Seite einrichten" die folgenden Werte für
die Seitenränder
ein:
Problemvermeidung
- Um eventuelle Verzögerungen
zu vermeiden: Verfasse den Bericht in den Ferien.
So hast du eventuell noch Zeit, um in der ersten
Woche Fragen zu Unklarheiten zu stellen.
- Computerprobleme werden - soweit
hat man sich unter den Fachlehrern verständigt
- nicht als Ausreden akzeptiert!!
- Um Pannen zu vermeiden, solltet
ihr beim Schreiben regelmäßig speichern,
um Datenverlust zu vermeiden. Um zu vermeiden, dass
der Bericht bei einem Computercrash verloren ist,
sollte man auch stets eine Sicherungskopie auf einer
Diskette, CD, USB-Stick o.ä. machen.
- Denkt auch dran, dass ihr im Notfall
noch genug Zeit haben solltet, um eine Tintenpatrone
zu besorgen, denn eine Sache ist klar: Sie ist immer
dann leer, wenn man sie ganz dringend braucht ;-)
Und nun zur Gliederung der
Inhalte
Sowohl hinsichtlich der Form als auch
hinsichtlich der Inhalte sollte der Praktikumsbericht
wie folgt gegliedert sein:
| 1. |
Deckblatt |
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Bemerkung:
Das Deckblatt enthält die wesentlichen Angaben
zum Praktikumsbericht (siehe Vorlage). |
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| 2. |
Inhaltsverzeichnis |
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Bemerkung:
Das Inhaltsverzeichnis gibt die Gliederung der
Arbeit, das heißt die Kapitel sowie die
Seitenzahl wider, bei der das entsprechende Kapitel
startet. Das Inhaltsverzeichnis sieht im Grunde
aus wie diese Gliederung, nur mit Seitenangaben
und ohne Bemerkungen. Das Inhaltsverzeichnis kann
man in Microsoft Word auch automatisch erstellen
lassen.
Wie das geht, erfahrt ihr hier. |
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| 3. |
Persönliche Daten |
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Bemerkung:
Da die persönlichen Daten im Wesentlichen
die Informationen enthalten, die auch ein tabellarischer
Lebenslauf enthält, haben wir uns darauf
geeignet, dass wir in dieser Rubrik einfach einen
solchen Lebenslauf erstellen. |
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| 4. |
Was erwarte ich von meinem
Betriebspraktikum? |
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Bemerkung:
Welche Erfahrungen wollt ihr sammeln, wie stellt
ihr euch euren Praktikumsverlauf vor, wie wolltr
ihr aufgenommen und eingesetzt werden, welche
Hoffnungen verbindet ihr mit dem Praktikum, welche
praktischen Dinge wollt ihr lernen und vieles
mehr .... Lasst den Leser in dieser Rubrik spüren,
dass ihr das Praktikum ernst nehmt und den Praktikumsplatz
nicht willkürlich gewählt habt. |
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| 5. |
Beschreibung des Berufes |
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Bemerkung:
In dieser Rubrik beschreibt ihr das Berufsbild,
das eurem Praktikumsplatz zu Grunde liegt. Wer
in einem Unternehmen verschiedene Berufsbilder
kennenlernt, sollte diese entweder alle (dafür
etwas allgemeiner) darstellen oder sich einen
Beruf heraussuchen, der einem besonders am Herzen
liegt (diesen dann genauer). |
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| 5.1 |
Schulische Voraussetzungen
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Bemerkung:
Welchen schulischen Abschluss braucht man?
Welche Berufsausbildung braucht man, wie
lange dauert diese und wo kann man diese
machen? Eventuell sollte man auch angeben,
ob ein bestimmter Beruf ein Studium erfordert,
welche Zugangsvoraussetzungen man für
dieses Studium vielleicht erfüllen
muss und wie lange das Studium durchschnittlich
dauert. Diese Informationen findet ihr in
dem Buch "Beruf aktuell" oder
ihr erfahrt diese bei euren Praktikumsbetreuern. |
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| 5.2 |
Erwünschte Fähigkeiten
und Fertigkeiten |
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Bemerkung:
Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten
sollte man haben, damit man für den
Beruf geeignet ist? Fähigkeiten sind
gewisse Grundvoraussetzungen, die man hat:
man ist kommunikativ oder hat ein schnelles
Auffassungsvermögen, man hat ein gutes
räumliches Vorstellungsvermögen,
kann gut Probleme lösen oder hat einen
sicheren Stil. Fertigkeiten muss man erlernen:
rechnen, schreiben, lesen aber auch Hobeln,
Tackern, Bohren ... Was braucht man für
euren Berf. Fragt nach oder lest nach ("Beruf
aktuell") |
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| 5.3 |
Tätigkeitsbereiche |
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Bemerkung:
Wo wird gearbeitet? Im Freien oder im Büro,
auf einer Plattform im Pazifik oder unter
der Erde? So kann man zunächst einmal
"Tätigkeitsbereich" beschreiben.
Aber auch ein übergeordnetes Berufsfeld
ist gemeint. Ist der Beruf im Gesundheits-Bereich,
im gestaltenden oder gastronomischen Bereich?
Schaut mal unter dem folgenden Link - dort
gibt es eine Auflistung der Berufsfelder. |
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| 6. |
Beschreibung des Praktikumsbetriebes |
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Bemerkung:
Hier geht es um euren Praktikumsbetrieb. Zu welcher
Branche gehört der Betrieb, wieviele Werke
oder Filialen gibt es, welche Güter oder
Dienstleistungen werden angeboten, wer wird beliefert
und wohin wird geliefert, welche Rohstoffe werden
verarbeitet und wieviel Mitarbeiter hat der Betrieb,
in welchen Berufen bildet der Betrieb aus, welchen
Schulabschluss wünscht sich der Personalchef
eures Betriebes, wieviele Auzubildende sind gerade
beschäftigt und welche Verdienstmöglichkeiten
(tariflich/außertariflich) bestehen? Das
sind Fragen, die du beantworten solltest. |
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| 7. |
Beschreibung der Tätigkeit
im Praktikum |
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Bemerkung:
Hier geht es nun um eure
konkret gemachten Arbeitserfahrungen in eurem
Praktikumsbetrieb. |
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| 7.1 |
Beschreibung des Arbeitsplatzes |
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Bemerkung:
Wo seid ihr genau tätig? [Werkstatt,
Büro, im Freien], welche Arbeiten verrichtet
ihr dort, welche körperlichen und geistigen
Fähigkeiten wurden dir dabei abverlangt,
mit welchen Geräten hast du gearbeitet
und welche Arbeitsverfahren wurden angewandt
[Fließband-, Akkord, Gruppen- oder
Einzelarbeit] Hier empfiehlt es sich auch,
wenn ihr zu dieser Rubrik im Anhang vielleicht
Lagepläne oder Bilder von eurem Arbeitsplatz
und anderen Aspekten anlegt. |
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| 7.2 |
2 Tagesberichte |
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Bemerkung:
Beschreibt zwei komplette Arbeitstage. Sucht
euch die ereignisreichsten raus bzw. solche,
die ihr besonders geeignet findet, um die
Arbeit in eurem Praktikumsbetrieb darzustellen. |
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| 7.3 |
2 Wochenberichte |
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Bemerkung:
Die Wochenberichte sollen einen groben Ablauf
eurer Arbeitswoche zeigen. Haltet eure Beschreibungen
dort allgemeiner und konzentriert euch auf
wesentliche Ereignisse oder Tätigkeiten,
die ihr in der Woche erlebt habt. Ander
als beim Tagesbericht ist es hier nicht
notwendig, die einzelnen Tage und deren
Ablauf ganz genau zu beschreiben. |
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| 8. |
Persönliche Erfahrungen
im Praktikum |
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Bemerkung:
Mit den persönlichen
Erfahrungen könnt ihr nun einen Bogen zurück
zu euren Erwartungen schlagen. War das Praktikum
so wie ihr es euch vorgestellt habt, habt ihr
wertvolle Erfahrungen sammeln können oder
seid ihr vielleicht von eurem urspünglichen
Berufswunsch abgekommen, weil euch die Arbeit
absolut nicht zusagte. Hier könnt ihr positive
wie negative Gedanken niederschreiben, doch es
sollte keine abschließende Abrechung mit
einem ungeliebten Praktikum werden. Das heißt:
Konstruktive Kritik ist erwünscht und bloße
Lästerei unerwünscht. |
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| 9. |
Zusatzmaterial (Anhang) |
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Bemerkung:
Der Anhang enthält
Zusatzmaterial, dass zur Veranschaulichung dienen
soll. Das bedeutet, dass ihr hier mit Bildern,
Formularen, gesammelten Arbeitsproben und anderen
Dingen, die man abheften kann, verdeutlicht,
was ihr im Text an der einen oder anderen Stellen
gemeint habt oder wie die Dinge aussehen, die
ihr vielleicht erwähnt oder beschrieben
habt. WICHTIG: Ihr solltet auf Inhalte im Anhang
immer verweisen. Das heißt, dass ihr an
entsprechender Stelle darauf hinweist, dass
zum Beispiel zum Arbeitsplatz noch ein Foto
im Anhang auf Seite XY zu finden ist.
Beispiel:
"Mein Arbeitsplatz
ist ein geräumiges Büro mit drei Schreibtischen
und ... (Siehe Foto im Anhang, S. 23). |
Bei Problemen im Praktikum
Die wichtige
Erfahrung durch das Praktikum
Das Praktikum soll eine
wertvolle Orientierungsfunktion erfüllen oder
vielleicht sogar einen ersten festen Kontakt zu einem
möglichen Ausbildungsbetrieb herstellen. Deshalb
ist der störungsfreie Verlauf des Praktikums
besonders wichtig.
Manchmal gibt
es Probleme
Manchmal stört aber
doch etwas und wenn ihr nicht der Grund dafür
seid, sondern der Betrieb, Kollegen oder allgemeine
Beschäftigungslosigkeit oder was auch immer,
so solltet ihr euch zu Wort melden.
An wen soll
man sich wenden?
Diplomatisch ist ein
Vorgehen, bei dem ihr euch zunächst immer an
denjenigen wendet, mit dem ihr unmittelbar zu tun
habt - dann an euren Praktikumsbetreuer vor Ort und
als letzte Möglichkeit euren betreuenden Lehrer.
Das ist der beste und diplomatischste Weg, denn ihr
würdet auch wollen, wenn jemand ein Problem mit
euch hat, dass er sich zunächst an euch wendet
und nicht gleich an den Chef! Wenn dann aber alles
nichts nützt, dann geht ihr immer eine Stufe
höher.
Wie sagt man
es?
Zur Diplomatie gehört
auch, dass man nicht gleich sagt "Du bist der
Grund, weshalb hier alles scheiße ist!"
oder "mach du mir mal anders, so sonst läuft
das hier nicht!". Die ganz schlauen Kommunikationsberater
raten hier, dass man seinen Hinweis gar nicht mit
einem "DU" versehen sollte, sondern mit
einem "ICH". Vorsichtig könnte man
also sagen: "Ich habe das Gefühl, dass"
oder ganz feinsinnig "Ich habe ein Problem und
in meiner Wahrnehmung stellt sich das wie folgt dar".
So schiebt man nicht jemandem die Schuld zu, sondern
ist an einer Lösung des Problems interessiert
und wenn die Lösung darin besteht, dass man sich
möglichst optimal in die Arbeit oder den Betrieb
einbringen möchte, so sollten dies doch alle
sehr positiv sehen.
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